Klostermühle Wort Zum Monat

Das Wort zum Monat

Das Wort zum Monat ist eine regelmäßige Andacht von Stefan Kiene zu unserer täglichen Flächenlese. Die Flächenlese ist eine Methode, mit der wir an der Klostermühle die Bibel systematisch Jahr für Jahr lesen. Auch an unserer Bibelschule pflegen wir diese Tradition. Das Wort zum Monat können Sie auch als RSS Feed abonnieren.

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Was sollen wir beten?
Montag, 15. Oktober 2018

Johannes 12v27,28

„Jetzt ist meine Seele betrübt. Und was soll ich sagen?:
          > Vater, rette mich aus dieser Stunde?<

Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen.
          >Vater, verherrliche deinen Namen!<“

Da kam eine Stimme vom Himmel:
          >Ich habe ihn verherrlicht und will ihn abermals verherrlichen.<“

Jesus wurde gerade von Maria gesalbt und ist danach in Jerusalem unter großem Jubel eingezogen. Trotzdem ist er angefochten und betrübt, denn er weiß, dass die Salbung seinem Begräbnis galt und dass die jubelnde Menge bald genauso laut, seine Kreuzigung fordern wird. Im Blick auf seinen nahenden Kreuzestod spricht er in diesem Kapitel auch von...

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Das Auge ist das Licht-Tor des Lebens.
Montag, 01. Oktober 2018

Lukas 11v34
„Dein Auge ist das Licht des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so ist dein ganzer Leib licht; wenn es aber böse ist, so ist auch dein Leib finster.“

Das Auge lässt Licht ins Leben.
Das Licht fällt durch die Linse ins Auge und ein Bild entsteht. Wir bekommen einen Blick auf die Umwelt. Wir haben die Möglichkeit, die Umgebung wahrzunehmen und unser Gegenüber zu sehen. Was in uns eindringt prägt uns. Ist es Licht, wird unser Leben licht und hell. Ist es etwas Reines und...

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Glauben oder Schauen
Sonntag, 16. September 2018

Markus 15v32
„Ist das der Christus, der König von Israel, so steige er nun vom Kreuz, damit wir sehen und glauben...“

Wir Menschen haben eine Schwäche: Wir wollen sehen, bevor wir glauben. Wir können nur glauben, was wir sehen. Daher will das Volk, dass Jesus vom Kreuz herabsteigt, um für alle sichtbar, das letzte große Wunder zu vollbringen. Wenn Er herabsteigen würde, dann würde man ihm glauben. - Aber Jesus tut ihnen diesen Gefallen nicht. Er offenbart...

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Nicht durch Kraft – sondern durch Geist
Sonntag, 02. September 2018

Sacharja 4v6
„Das ist das Wort des HERRN an Serubbabel: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.“
 

Israel ist in einer misslichen Lage. Es ist zu einem kleinen Stamm zusammengeschrumpft und hat gerade 70 Jahre Exil hinter sich. Nun ist ein kleiner Teil dieses zerstreuten Israels aus der Verbannung in Babylon zurückgekehrt und versucht mit wenigen Mitteln und kleiner Kraft die Provinz Juda wiederaufzubauen. Unter dem Anführer Serubbabel wird...

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Die Gerechtigkeit Gottes
Mittwoch, 15. August 2018

Daniel 9v7 „Du HERR bist gerecht.“
Daniel 9v14 „Denn der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken.“
Daniel 9v16 „Ach Herr, um aller deiner Gerechtigkeit willen, wende ab deinen Zorn und Grimm von deiner Stadt Jerusalem.“
Daniel 9v24 „70 Wochen sind verhängt über dein Volk und über deine Stadt; dann wird dem Frevel ein Ende gemacht und die Sünde abgetan und die Schuld gesühnt, und es wird ewige Gerechtigkeit gebracht…“

Gott ist gerecht.  „HERR du bist gerecht“ heißt es in diesem neunten Kapitel. Gerechtigkeit ist Gottes Wesen, es ist Teil seiner Heiligkeit. Er ist gerecht, richtig, wahrhaftig und beständig. Im Umkehrschluss heißt das, dass Gott nicht ungerecht ist. Er ist nie jähzornig, willkürlich, unberechenbar oder gemein. Wenn...

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Es fällt einem alles wieder auf den Kopf.
Mittwoch, 01. August 2018

„Darum soll mein Auge ohne Mitleid auf sie blicken, … sondern will ihr Tun auf ihren Kopf kommen lassen.“
„Denen aber … will ich ihr Tun auf ihren Kopf kommen lassen, spricht Gott.“
„Weil du mich … zum Zorn gereizt hast, darum will ich all dein Tun auf deinen Kopf kommen lassen …“
„Will ich meinen Bund, den er gebrochen hat, auf seinen Kopf kommen lassen.“

Hesekiel 9v10; 11v21; 16v43, 17v19

Gottes Strafe
Viele Menschen halten den Gott des Alten Testamentes für einen furchtbaren, harten und unbarmherzig strafenden Gott. Sie meinen, Gott als richtenden, zerschlagenden, verfolgenden und vernichtenden Gott zu erkennen. Auch wenn Gott in der Geschichte durchaus als Richter erscheint, zeigt sich bei näherem...

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Stolz auf seine Schätze.
Sonntag, 15. Juli 2018

Jeremia 48v7 - Moab
„Weil du dich auf deine Bauwerke verlässt und auf deine Schätze…“

Jeremia 49v4 – Ammon
„Was rühmst du dich deines Tales…, du ungehorsame Tochter, die du dich auf Schätze verlässt…“

Jeremia 49v16 – Edom
„Und dein Herz hochmütig, weil du in Felsklüften wohnst und hohe Gebirge innehast…“

Stolz – das Kernproblem des Menschen
Jeremia ermahnt die Nachbarvölker Israels, nicht stolz zu sein. Moab verlässt sich auf seine Bauwerke und seine Schätze, Ammon rühmt sich seines fruchtbaren Tales und seiner Schätze und Edom ist hochmütig, weil es in sicheren und erhabenen Festungen im Gebirge wohnt. Der Mensch ist...

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Gibt es eine Verschwörung?
Montag, 02. Juli 2018

Jesaja 8v12,13
„Ihr sollt nicht alles Verschwörung nennen, was dies Volk Verschwörung nennt, und vor dem, was sie fürchten, fürchtet euch nicht und lasst euch nicht grauen, sondern verschwört euch mit dem HERRN Zebaoth; den lasst eure Furcht und Schrecken sein.“

Fürchtet euch nicht.
Jesaja spricht zu einem verunsicherten Volk. Regierungskrise, soziale Unruhen und religiöse Leere breiten sich im Lande Israel aus. Die Nachbarländer gewinnen an Einfluss und drohen mit Krieg. Die Diplomatie kommt an ihr Ende und alle gesellschaftlichen Verbindungen lösen sich auf. Die Angst steigt...

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Anfechtung lehrt auf´s Wort achten.
Montag, 18. Juni 2018

Psalm 23v3-5
„Er erquicket meine Seele. Er führt mich auf rechter Straße um Seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn Du bist bei mir. Dein Stecken und Stab trösten mich.“

Der Herr ist mein Hirte.
Der Psalm 23 beginnt mit dem Bekenntnis: „Der Herr ist mein Hirte“. Davids Bekenntnis zeugt von einer ganz nahen und persönlichen Beziehung zwischen ihm und Gott. Für David ist Gott kein unbekanntes Wesen und keine abstrakte Macht, sondern ein „liebender Hirte“. David kann sich auf den Herrn...

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Gottes Wort ganzheitlich erleben.
Freitag, 01. Juni 2018

Psalm 119v103, 105, 123, 131, 133

„Dein Wort ist meinem Munde süßer als Honig.“
„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“
„Meine Augen sehnen sich nach deinem Heil und nach dem Wort deiner Gerechtigkeit“
„Ich tue meinen Mund weit auf und lechze, denn mich verlangt nach deinen Geboten.“
„Lass meinen Gang in deinem Wort fest sein.“

Mit seinem ganzen Leben Gottes Wort erfassen.  
Gottes Wort ist in meinem Munde. Ich esse es, ich schmecke es, ich nehme es in mich auf. Dies ist ein wunderbares Bild, wie man Gottes Wort, die Bibel in sich aufnimmt und wie man darüber nachsinnen soll. Im Hebräischen spricht man auch vom Murmeln und Kauen. Wir sollen das...

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Neuer Mut in der Halbzeit.
Dienstag, 15. Mai 2018

Nehemia 3v38
„Aber wir bauten die Mauer und schlossen sie bis zur halben Höhe. Und das Volk gewann neuen Mut zu arbeiten.“

Nehemia 6v3
„Ich aber sandte Boten zu ihnen und ließ ihnen sagen: Ich habe ein großes Werk auszurichten, ich kann nicht hinabkommen; es könnte das Werk liegenbleiben, wenn ich die Hand abtäte und zu euch hinkäme.“

Auf dem Weg mit Jesus gibt es unterschiedliche Etappen. Man fängt vielleicht zaghaft an oder stürmt mutig voran. Dann kommen Schwierigkeiten und Probleme, die einen aufhalten oder kurz zurückwerfen. Danach wiederum gibt es Erfolge und Ermutigungen, die einen vorwärtsbringen und Freude bereiten. Und dann gibt es die Lebensphase, wo man in der...

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Verantwortung übernehmen – auch ohne Amt.
Mittwoch, 02. Mai 2018

1.Chronik 11v2
„Ganz Israel sammelte sich bei David…und sprach: Schon damals, als Saul König war, führtest du Israel aus und ein.“

1.Chronik 22v5
„Denn David dachte: Mein Sohn Salomo ist noch jung und zart; das Haus aber, das dem HERRN gebaut werden soll, soll groß sein, dass sein Name und Ruhm erhoben werde in allen Landen. Darum will ich ihm Vorrat schaffen. So schaffte David viel Vorrat vor seinem Tod.“

David übernimmt Verantwortung bevor er in Amt und Würden ist.
David ist treu im Kleinen und übernimmt jede Aufgabe und führt sie voller Hingabe aus. Er ist verlässlich und einsatzbereit. David war kein Tagträumer, der auf seine große Stunde wartete. Er sehnte sich nicht nach Amt und Würden. Er vergeudete nicht die Zeit...