Klostermühle Wort Zum Monat

Das Wort zum Monat

Das Wort zum Monat ist eine regelmäßige Andacht von Stefan Kiene zu unserer täglichen Flächenlese. Die Flächenlese ist eine Methode, mit der wir an der Klostermühle die Bibel systematisch Jahr für Jahr lesen. Auch an unserer Bibelschule pflegen wir diese Tradition. Das Wort zum Monat können Sie auch als RSS Feed abonnieren.

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Mit Jesus wandeln.
Samstag, 01. Dezember 2018

Epheser 5v2,8,15 (Elberfelder)

„Wandelt in Liebe, wie auch Christus uns geliebt…hat…“
„Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts.“
„Seht nun genau zu, wie ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise…“

Hier erklärt Paulus ganz praktisch, wie das neue Leben mit Jesus aussieht. Er benutzt im Griechischen das Wort: Wandeln. Wandeln wird hier nicht im Sinne von „verändern“ gebraucht, sondern im Sinne von „bewegen“. Wer wandelt geht gemessenen Schrittes, ruhig und bedacht auf einem Weg. Es ist kein hasten und rennen aber auch kein schlurfen oder...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Die Freiheit des Christenmenschen.
Dienstag, 13. November 2018

Römer 6v18

„Indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde,
seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit.“

Freiheit von etwas gibt es immer nur in Verbindung mit etwas anderem. Wir sind frei von der Sünde, wenn wir gebunden sind an die Gerechtigkeit. Paulus macht uns deutlich, dass der Mensch immer unter einem Herrschaftseinfluss steht, der Sünde oder der Gerechtigkeit. Der Christ lebt nicht mehr unter der Sünde, sondern unter der Gerechtigkeit. Er...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Nicht durch eigene Frömmigkeit
Donnerstag, 01. November 2018

Apostelgeschichte 3v12

„Als Petrus das sah, sprach er zu dem Volk: Ihr Männer von Israel, was wundert ihr euch darüber, oder was seht ihr auf uns, als hätten wir durch eigene Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, dass dieser gehen kann.“

Petrus heilt einen Gelähmten und das ganze Volk strömt herbei um das Wunder zu sehen. Daraufhin beruhigt Petrus das staunende Volk mit dem Hinweis darauf, dass er nicht der Wundertäter war. Es wäre nicht seine eigene Kraft gewesen, die den Gelähmten aufgerichtet hätte. Petrus ist der Gedanke so abwegig, dass er sich über des...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Was sollen wir beten?
Montag, 15. Oktober 2018

Johannes 12v27,28

„Jetzt ist meine Seele betrübt. Und was soll ich sagen?:
          > Vater, rette mich aus dieser Stunde?<

Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen.
          >Vater, verherrliche deinen Namen!<“

Da kam eine Stimme vom Himmel:
          >Ich habe ihn verherrlicht und will ihn abermals verherrlichen.<“

Jesus wurde gerade von Maria gesalbt und ist danach in Jerusalem unter großem Jubel eingezogen. Trotzdem ist er angefochten und betrübt, denn er weiß, dass die Salbung seinem Begräbnis galt und dass die jubelnde Menge bald genauso laut, seine Kreuzigung fordern wird. Im Blick auf seinen nahenden Kreuzestod spricht er in diesem Kapitel auch von...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Das Auge ist das Licht-Tor des Lebens.
Montag, 01. Oktober 2018

Lukas 11v34
„Dein Auge ist das Licht des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so ist dein ganzer Leib licht; wenn es aber böse ist, so ist auch dein Leib finster.“

Das Auge lässt Licht ins Leben.
Das Licht fällt durch die Linse ins Auge und ein Bild entsteht. Wir bekommen einen Blick auf die Umwelt. Wir haben die Möglichkeit, die Umgebung wahrzunehmen und unser Gegenüber zu sehen. Was in uns eindringt prägt uns. Ist es Licht, wird unser Leben licht und hell. Ist es etwas Reines und...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Glauben oder Schauen
Sonntag, 16. September 2018

Markus 15v32
„Ist das der Christus, der König von Israel, so steige er nun vom Kreuz, damit wir sehen und glauben...“

Wir Menschen haben eine Schwäche: Wir wollen sehen, bevor wir glauben. Wir können nur glauben, was wir sehen. Daher will das Volk, dass Jesus vom Kreuz herabsteigt, um für alle sichtbar, das letzte große Wunder zu vollbringen. Wenn Er herabsteigen würde, dann würde man ihm glauben. - Aber Jesus tut ihnen diesen Gefallen nicht. Er offenbart...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Nicht durch Kraft – sondern durch Geist
Sonntag, 02. September 2018

Sacharja 4v6
„Das ist das Wort des HERRN an Serubbabel: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.“
 

Israel ist in einer misslichen Lage. Es ist zu einem kleinen Stamm zusammengeschrumpft und hat gerade 70 Jahre Exil hinter sich. Nun ist ein kleiner Teil dieses zerstreuten Israels aus der Verbannung in Babylon zurückgekehrt und versucht mit wenigen Mitteln und kleiner Kraft die Provinz Juda wiederaufzubauen. Unter dem Anführer Serubbabel wird...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Die Gerechtigkeit Gottes
Mittwoch, 15. August 2018

Daniel 9v7 „Du HERR bist gerecht.“
Daniel 9v14 „Denn der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken.“
Daniel 9v16 „Ach Herr, um aller deiner Gerechtigkeit willen, wende ab deinen Zorn und Grimm von deiner Stadt Jerusalem.“
Daniel 9v24 „70 Wochen sind verhängt über dein Volk und über deine Stadt; dann wird dem Frevel ein Ende gemacht und die Sünde abgetan und die Schuld gesühnt, und es wird ewige Gerechtigkeit gebracht…“

Gott ist gerecht.  „HERR du bist gerecht“ heißt es in diesem neunten Kapitel. Gerechtigkeit ist Gottes Wesen, es ist Teil seiner Heiligkeit. Er ist gerecht, richtig, wahrhaftig und beständig. Im Umkehrschluss heißt das, dass Gott nicht ungerecht ist. Er ist nie jähzornig, willkürlich, unberechenbar oder gemein. Wenn...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Es fällt einem alles wieder auf den Kopf.
Mittwoch, 01. August 2018

„Darum soll mein Auge ohne Mitleid auf sie blicken, … sondern will ihr Tun auf ihren Kopf kommen lassen.“
„Denen aber … will ich ihr Tun auf ihren Kopf kommen lassen, spricht Gott.“
„Weil du mich … zum Zorn gereizt hast, darum will ich all dein Tun auf deinen Kopf kommen lassen …“
„Will ich meinen Bund, den er gebrochen hat, auf seinen Kopf kommen lassen.“

Hesekiel 9v10; 11v21; 16v43, 17v19

Gottes Strafe
Viele Menschen halten den Gott des Alten Testamentes für einen furchtbaren, harten und unbarmherzig strafenden Gott. Sie meinen, Gott als richtenden, zerschlagenden, verfolgenden und vernichtenden Gott zu erkennen. Auch wenn Gott in der Geschichte durchaus als Richter erscheint, zeigt sich bei näherem...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Stolz auf seine Schätze.
Sonntag, 15. Juli 2018

Jeremia 48v7 - Moab
„Weil du dich auf deine Bauwerke verlässt und auf deine Schätze…“

Jeremia 49v4 – Ammon
„Was rühmst du dich deines Tales…, du ungehorsame Tochter, die du dich auf Schätze verlässt…“

Jeremia 49v16 – Edom
„Und dein Herz hochmütig, weil du in Felsklüften wohnst und hohe Gebirge innehast…“

Stolz – das Kernproblem des Menschen
Jeremia ermahnt die Nachbarvölker Israels, nicht stolz zu sein. Moab verlässt sich auf seine Bauwerke und seine Schätze, Ammon rühmt sich seines fruchtbaren Tales und seiner Schätze und Edom ist hochmütig, weil es in sicheren und erhabenen Festungen im Gebirge wohnt. Der Mensch ist...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Gibt es eine Verschwörung?
Montag, 02. Juli 2018

Jesaja 8v12,13
„Ihr sollt nicht alles Verschwörung nennen, was dies Volk Verschwörung nennt, und vor dem, was sie fürchten, fürchtet euch nicht und lasst euch nicht grauen, sondern verschwört euch mit dem HERRN Zebaoth; den lasst eure Furcht und Schrecken sein.“

Fürchtet euch nicht.
Jesaja spricht zu einem verunsicherten Volk. Regierungskrise, soziale Unruhen und religiöse Leere breiten sich im Lande Israel aus. Die Nachbarländer gewinnen an Einfluss und drohen mit Krieg. Die Diplomatie kommt an ihr Ende und alle gesellschaftlichen Verbindungen lösen sich auf. Die Angst steigt...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Anfechtung lehrt auf´s Wort achten.
Montag, 18. Juni 2018

Psalm 23v3-5
„Er erquicket meine Seele. Er führt mich auf rechter Straße um Seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn Du bist bei mir. Dein Stecken und Stab trösten mich.“

Der Herr ist mein Hirte.
Der Psalm 23 beginnt mit dem Bekenntnis: „Der Herr ist mein Hirte“. Davids Bekenntnis zeugt von einer ganz nahen und persönlichen Beziehung zwischen ihm und Gott. Für David ist Gott kein unbekanntes Wesen und keine abstrakte Macht, sondern ein „liebender Hirte“. David kann sich auf den Herrn...