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„Sechs Tage soll man arbeiten, aber am siebenten Tag ist Sabbat, völlige Ruhe, heilig dem Herrn. Wer eine Arbeit tut am Sabbattag, soll des Todes sterben.“
Das Gebot der Ruhe Ist es nicht wunderbar, dass wir einen Gott haben, der uns geradezu bei Todesstrafe verbietet, sich totzuarbeiten. Dass wir einen Gott haben, der von uns verlangt, eine Pause einzulegen. Dass wir einen Gott haben, der möchte, dass wir nur sechs Tage am Stück arbeiten, um am siebenten Tage zu ruhen.
Die Heilige Ruhe. Gott möchte, wie bei allen anderen Geboten auch, dass wir ihm gehorchen, weil wir in seinem Ebenbilde gemacht sind und durch Christus zu ihm gehören. Die Gebote sind kein Strafen-Katalog, sondern eine Darstellung Gottes. Er möchte, dass wir uns eine Auszeit nehmen, um an diesem Tage zur Ruhe zu kommen, denn Er selbst ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken. Es ist schon erstaunlich, dass wir Menschen uns besser kennen wollen, als unser Schöpfer und dass wir uns für stärker und fitter halten, als der Allmächtige und dass wir es weiser finden, auch am siebenten Tage zu arbeiten, als dem Gott der Weisheit in seinen Anweisungen zu folgen. Indem wir an einem Tag ruhen und feiern und uns Gott in Frische zuwenden, wird dieser Ruhetag zu einem heiligen, d.h. Gottgemäßen Tag.
Die Notwendigkeit der Ruhe. Ein zweiter Text zeigt uns, dass dieser Ruhetag nicht genommen werden darf, wenn es uns genehm ist und dass er nicht ein Lückenbüßer ist, wenn uns sonst nichts mehr einfällt. Nein, dieser Ruhetag ist der Ankerpunkt der Woche. Er bestimmt den Rhythmus unseres Lebens und ist die Kraftquelle für die nächsten Herausforderungen. „Sechs Tage sollst du arbeiten; am siebenten Tage sollst du ruhen, auch in der Zeit des Pflügens und des Erntens.“ 3. Mose 34v21 Gott ist es bitter ernst. Der Ruhetag gilt auch in Zeiten, in denen es ums Überleben geht. Gott prüft sein Volk, ob es ihm mehr vertraut, als kurzfristige, wirtschaftliche Interessen und sogar mehr als die notwendige Sorge um Essen und Trinken. Das Sabbatgebot wird zu einem Vertrauensschritt. Gott fordert uns heraus: „Prüfet mich hierin.“
Jesus sagt: „Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?...Trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“ Matthäus 6v31,33
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